Mein Verständnis von Lernen und Lernbegleitung
Seit 2009 arbeite ich als Montessori-Pädagogin an einer privaten Montessorischule in Bayern. Gemeinsam mit meinem Mann und meiner Tochter zieht es mich nun nach 12 Jahren wieder zurück in unsere Heimatregion Bodensee. Ich freue mich auf den Aufbau der Schule, da ich meine Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren einbringen möchte und eine Chance bekomme, weiter als Montessori-Pädagogin zu arbeiten.
Die Leidenschaft mit Schülern und Schülerinnen zu arbeiten hat sich schon in meiner Schulzeit während eines Praktikums entwickelt. Im Laufe der Ausbildung ist das „Wie möchte ich unterrichten?“ immer mehr in den Fokus gerückt, so dass ich heute sagen kann: Ich bin mit Herz und Seele Lernbegleiterin. Die Montessori-Pädagogik bietet mir den Raum individuell mit den Kindern zu arbeiten und sie da zu unterstützen, wo sie gerade etwas benötigen. Die Beobachtung und gemeinsame Gespräche sind dabei meine wichtigsten Aufgaben. Das Montessori-Material hat mir selber Dinge begreifbar gemacht, die ich in meiner Schulzeit nur auswendig gelernt habe. „Das macht man halt so“ ist für das nachhaltige Lernen keine Option.
Das WIR-Gefühl ist mir wichtig. Ich sehe mich als Teil der Klassengemeinschaft und versuche so viele Dinge wie möglich gemeinsam mit den Schülern zu entscheiden und zu planen. Dabei sind auch die Natur mit dem umliegenden Wald und unser Schulgarten hervorragende Orte zur Entfaltung. Die Persönlichkeitsentwicklung ist ein nicht zu vernachlässigender Aspekt im Schulleben.

Katrin Saffrin
Grundschullehrerin, Montessori-Pädagogin